Klimagerechte Investitionsplanung für Quartiere.



Das integrierte Quartierskonzept dient der vertieften Analyse und Maßnahmenentwicklung zur Reduzierung von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen in einem abgrenzbaren Teilgebiet der Kommune. Im Fokus steht hierbei die Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur, insbesondere zur Wärmeversorgung. Das Quartierskonzept bildet eine zentrale, strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für eine an der Gesamteffizienz energetischer Maßnahmen ausgerichtete Investitionsplanung im Quartier.

Nächster Antragszeitraum für Fördermittel: Jederzeit möglich.
Förderquote bis zu 95%: Eigenanteil der Kommune ab ca. 2.000€.

Das Planungstool Q-SWOP

Quartiers-Strom-Wärme-Optimierung: Im Rahmen des Projekts Modellstadt25+ / Lampertheim effizient (2012-2017) hat die EnergyEffizienz GmbH gemeinsam mit der RWTH Aachen und der Stadt Lampertheim das Planungstool Q-SWOP entwickelt, welches sich auf eine hochspezialisierte Software stützt.

Mithilfe dieses Planungstools kann die Energieversorgung in Kommunen sowohl unter Kosten- als auch unter Umweltaspekten optimiert werden.

Das Projekt wurde vom BMWI gefördert und wurde in der Praxis erfolgreich angewendet.

Seit 2018 werden durch ein von der EnergyEffizienz GmbH geleitetes Folgeforschungsvorhaben in vier Modellquartieren konkrete Umsetzungen betrachtet, Messtechnik für erhöhte Validierungsmöglichkeiten eingesetzt und neue Technologien in die Software implementiert.

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Wie funktioniert das Planungstool Q-SWOP?

Das Planungstool Q-SWOP kann für Gebäude und ganze Quartiere optimierte Energielösungen ermitteln. Im Tool sind sämtliche marktgängige Technologien für eine effiziente energetische Ausstattung hinterlegt:

  • Materialien, Dicken etc. unter Beachtung der Bauphysik
  • Strom- und Wärmeversorgung (Gas- und Biomasseheizungen, Wärmepumpen, Solaranlagen,
    Speicher etc.)

Auf dieser Basis kann das Planungstool bei Eingabe der Art und Maß der baulichen Nutzung unter Berücksichtigung der Bauweise und sonstigen Ausführungen des Bebauungsplans (wie Dachneigung,
Firstrichtung) der einzelnen Gebäude das jeweilige wirtschaftlich umsetzbare Erneuerbare-Energien- und Energiesparpotenzial in Gebäuden und Quartieren ermitteln. Weiterhin werden Fördermittel,
energiewirtschaftliche Entwicklungen (Preise und CO2-Intensität des Strommixes) im Rahmen der Sensitivitätsanalysen beachtet

Beispiel für eine Lösungsschar einer Einzelgebäudeoptimierung: Flowers

Beispiel für eine Lösungsschar einer Quartiersoptimierung (Einzelgebäudeoptimierung vs. Nahwärmenetz): Flowers

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Neubauquartiere

Tooleinsatz für Quartiers-Masterplan für Neubauquartiere:

  • Entwicklung von finanziell und ökologisch optimierten Varianten für bauliche Ausgestaltung und Energieversorgung im Neubaugebiet
  • Berücksichtigung der Vorgaben von GEG und BauGB
  • transparente Entscheidungsgrundlage für Beschluss über B-Plan und Ausgestaltung städtebaulicher Verträge

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Bestandsquartiere

Tooleinsatz für Quartiers-Masterplan für Bestandsquartiere:

  • Entwicklung von finanziell und ökologisch optimierten Szenarien für Sanierung und Energieversorgung im Quartier
  • Erstellung eines umsetzungsorientierten Maßnahmen- und Finanzierungsplans
  • intensive Beteiligung aller relevanten örtlichen Akteure (Privateigentümer, Gewerbe, Kommune, Energiefachleute)

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Dr. Philipp Schönberger
Tel. 06206 5803581
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Steffen Molitor, B.Eng.
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Malte Wolf, M.Sc.
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